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Der Glaube
Bi’smi’llâhi’r-Rahmâni’r-Rahîm
Mit dem Namen Allâhs, des Barmherzigen, des Erbarmers
Es gibt unzählige Bücher, die über den Islâm unterrichten. Das wertvollste unter ihnen ist das dreibändige Buch „Maktûbât“, „Die Briefe“, von Imâm Rabbâni. Diesem folgt das dreibändige Buch „Maktûbât“, „Die Briefe“, von Muhammed Ma’sûm. Im dritten Band des „Maktûbât“, im 16. Brief berichtet der ehrwürdige Muhammed Ma’sûm, „Îmân besteht darin, die beiden Teile des Spruchs des Tawhîd, nämlich, ‚Es gibt keine Gottheit außer Allâh’ und ‚Muhammed ist der Gesandte Allâhs’ zusammengehörig zu bestätigen. Das bedeutet also, dass es um Muslim zu sein erforderlich ist, die Gesandtschaft von Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, zu bestätigen, als gültig anzuerkennen.“ Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, ist der Gesandte Allâhs. Allâhu Ta’âlâ, der Erhabene, hat ihm durch den Engel Dschebrâïl , Friede sei mit ihm, den Qur’ânu’l-Karîm, den Edlen Qur’ân herab gesandt. Dieser Qur’ânu’l-Karîm ist das Wort Allâhs. Er ist nicht eine Sammlung der Gedanken von Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, oder von Aussprüchen von Philosophen und Geschichtsschreibern. Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, hat Tafsîr des Qur’ânu’l-Karîm gemacht, d.h. er hat den Qur’ânu’l-Karîm erklärt. Diese Erklärungen finden wir in den Ahadîs . Der Islâm gründet auf den Qur’ân und die Ahadîs. Die Millionen von Büchern weltweit über den Islâm sind Erklärungen des Qur’ân und der Ahadîs. Ein Wort, das nicht von Muhammed stammt, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, kann nicht die Grundlage eines Lehrbuchs über den Islâm sein. Îmân und Islâm bedeutet, den Qur’ân und die Ahadîs zu bestätigen. Wer dies nicht tut, lehnt das Wort Allâhs ab. Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, übermittelte das, was auf ihn herabgesandt wurde, seinen Gefährten. Diese gaben es weiter an ihre Schüler, und diese hielten es in geschriebener Form fest. Die Gelehrten, die dieses Wissen in geschriebener Form festhielten, nennen wir die Gelehrten der Achlu’s-Sunna, der Befolger der Sunna . Wer also die Bücher über die Befolgung der Sunna bestätigt, bestätigt Allâhs Wort, ist oder wird somit ein Muslim. Allâh sei Dank – wir lernen unseren Dîn aus den Büchern der Gelehrten der Achlu’s Sunna. Nicht aus Büchern von Reformern, Freimaurern oder den Zindiq.
Der Gesandte Allâhs, möge Allâh ihn segnen und ihm Frieden schenken, sagte (sinngemäß): „Wer zu Zeiten, in denen meine Umma, meine Gemeinde, vom Aufruhr und der Zwietracht heimgesucht wird, an meiner Sunna festhält, bekommt die Belohnung von einhundert Schuhadâ .“ Sich an die Sunna zu klammern geschieht durch das Studium der Bücher der Gelehrten der Achlu’s-Sunna, der Befolger der Sunna. Ein jeder der Gelehrten aus den vier Masâhib, den Wegen der Anwendung der Schari’at, ist ein Gelehrter der Achlu’s Sunna. Das Haupt der Gelehrten der Achlu’s-Sunna ist der Höchste Imâm, Abû Hanifa Nu’man Ibn Sabit, möge Allâh sich seiner erbarmen. Die Briten haben sich Jahrhunderte lang bemüht und waren doch nicht in der Lage, einen Muslim zum Übertritt zum Christentum zu bewegen. Um dieses Ziel doch zu erreichen, haben sie schließlich einen neuen Weg versucht und die Freimaurerei gegründet. Die Freimaurer glauben nicht an den Islâm, d.h. das von den Gelehrten der Achlu’s-Sunna vermittelte Wissen, d.h. die Worte des Gesandten Muhammed, möge Allâh ihn segnen und ihm Frieden schenken; sie glauben an keine der Religionen, sie glauben nicht an die Auferstehung nach dem Tod, glauben nicht an den Dschanna und nicht an das Dschahannam
